Reisen in Laos

Unterkünfte, Hotels und Homestays in Laos

Das Angebot an Unterkünften reicht in Laos von einfachsten Backpacker-Schlafsälen ohne Klimaanlage bis zu vornehmen Fünf-Sterne-Resorts, die keinen Wunsch offen lassen. In den touristischen Städten wie Vientiane und Luang Prabang liegt das Preisniveau dabei auf dem gleichen Level wie in den Nachbarländern Thailand und Vietnam. In den Provinzen ist es dagegen durchaus möglich, gut ausgestattete Doppelzimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage für unter 20 US-Dollar pro Nacht zu bekommen.

Auf die Nebensaison setzen

Die meisten Touristen strömen in den Monaten November bis Februar nach Laos, die als beste Reisezeit gelten: Regenfälle sind selten und die durchschnittlichen Temperaturen von 25-30°C sind bei niedriger Luftfeuchtigkeit gut auszuhalten. Allerdings reflektieren auch die Hotelpreise den Touristenansturm. Wer auf sein Budget achten muss oder einfach gerne Schnäppchen machen will, sollte daher auf die Nebensaison setzen: In der Regenzeit sind häufig auch luxuriöse Zimmer in den besten Hotels zum kleinen Preis zu haben. Wer nicht gerade zu mehrtägigen Trekking-Wanderungen aufbrechen will, braucht in der Regenzeit auch kaum mit Einschränkungen zu rechnen: Der Regen fällt meist in kurzen, heftigen Schauern vom Himmel, ehe die Sonne wieder stundenlang scheint.

Boutique-Hotels statt Ketten

Erfreulich: Laos ist bislang noch fast vollkommen von den weltweit gleichen monotonen Hotelketten verschont geblieben. Lediglich in der Hauptstadt Vientiane, die auch viele Geschäftsreisende und Expats anzieht, sind die großen Ketten mit ihren ewig gleichen Glas-und-Beton-Klötzen vertreten. Ansonsten fügen sich niedrige Hotelbauten im klassischen Stil Südostasiens überall harmonisch in die Umgebung ein und beeindrucken mit gepflegten Gartenlandschaften, Teichen und viel natürlichem Baumaterial.

Vor allem in Luang Prabang gibt es zahlreiche Boutique-Hotels, die sich in historischen Häusern aus der französischen Kolonialzeit eingerichtet haben und viel Atmosphäre bieten. Die kleinen Hotels verfügen häufig nur über 5 bis 10 Zimmer, so dass jeder Gast persönliche Aufmerksamkeit erfährt.

In billigen Backpacker-Unterkünften muss mit sehr dünnen Wänden und damit auch mit Lärm gerechnet werden. Auch die Versorgung mit Heißwasser kann lückenhaft sein und Klimaanlagen sind längst nicht überall vorhanden. Dafür gibt es hier ein Bett im Schlafsaal häufig schon für 5 US-Dollar.

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Typisch laotisches Dorf
Typisch laotisches Dorf

Homestays in Laos: Die spannende Alternative

Jenseits der touristischen Städte sind sogenannte Homestays eine gute Alternative zu Hotels: Familien in kleinen Dörfern öffnen die Türen ihrer Häuser für Gäste und ermöglichen Besuchern so einen faszinierenden Einblick in ihre Kultur und Lebensart. Die Gäste essen im Kreise der Familie und packen auch schon mal bei der Arbeit mit an. Verständigungsschwierigkeiten – mit Englischkenntnissen darf nicht gerechnet werden – lassen sich mit Gesten und viel Humor leicht überbrücken.

Die meisten Homestays werden im Norden von Laos im Rahmen größerer Wandertouren angeboten, doch auch in anderen Regionen lassen sich Übernachtungsmöglichkeiten in Dörfern finden. Aufgrund der Sprachbarrieren ist es meistens sinnvoller, sich vor der Abreise mit einer Reiseagentur in Laos in Verbindung zu setzen, die Homestays in der gewünschten Region vermittelt. Die Kosten für eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück liegen gewöhnlich unter 10 US-Dollar. Allerdings macht es einen guten Eindruck, kleine Geschenke für die Gastgeber mitzubringen, insbesondere für die Kinder.

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